Kuala Lumpur ist mit 7,5 Millionen Einwohnern in der Metropolregion die größte Stadt Malaysias. Wir waren direkt neben der Markthalle (Pasar Seni) untergebracht. Eine super Location, besonders für alle die gerne essen. Viele der Sehenswürdigkeiten kann man von hier aus zu Fuß erreichen da der touristisch interessante Teil der Innenstadt erstaunlich klein ist. Für den Rest benutzt man einfach die moderne U-Bahn.
Direkt neben der Markthalle liegt Chinatown. Neben Straßen mit Essens- und Handelsständen gibt es dort auch Tempel zu sehen:

In der Stadt sind Anhänger vieler Religionen vertreten, hauptsächlich ist sie jedoch muslimisch geprägt. Und so gibt es auch jede Menge Moscheen, wie z.B. die beeindruckende Masjid Jamek:

Der maurische Baustil ist an vielen Orten der Stadt sichtbar:

Ebenso scheint aber auch der koloniale Einfluss der Engländer an vielen Stellen noch durch, hier verziert mit schönen Wandmalereien:

Die Lieblingsbeschäftigung der Bewohner von Kuala Lumpur ist anscheinend das Essen. Appetit sollte man auch als Besucher mitbringen, denn hier gibt es an jeder Ecke etwas leckeres. Auch in der Dessertabteilung ist hier richtig Musik drin:

Frankreich lässt grüßen.
Bekanntestes Wahrzeichen von Kuala Lumpur sind wohl die Petronas-Towers:

Sie sehen wirklich cool aus und sind mit über 450m Höhe derzeit angeblich immer noch die höchsten Zwillingstürme der Welt.
Sie sind umgeben von anderen Wolkenkratzern und der Ort an dem sie stehen sieht damit etwas surreal aus. Richtig futuristisch hat dieses Hochhaus hier mit seiner Fassadenbegrünung gewirkt:

Unter den Petronas Türmen befindet sich ein Einkaufszentrum und die U-Bahn Station.
Das höchste Gebäude der Stadt, und das momentan zweithöchste der Welt, ist mit über 670m jedoch das Merdeka 118. Von aussen wirkt es schon zum großteil fertig, aber drinnen wird noch gebaut. Die futuristische Innenarchitektur ist aber bereits jetzt beeindruckend und man kommt sich in dem Gebäude vor wie ein Zwerg:

Es steht etwas abseits des KLCC, wo sich die Petronas Türme befinden. Deshalb sieht man die Größenverhältnisse nicht wirklich:

Die spacigen Wolkenkratzer prägen das Stadtbild sehr und ich habe mich immer wieder an Dubai erinnert gefühlt. Rein von der Stimmung her hat es uns aber bei der lebendigen Markthalle am besten gefallen. Insgesamt eine beeindruckende Stadt, die definitiv einen Besuch Wert ist.
Das geht:
- Das gute Essen an jeder Ecke
- Das moderne, saubere und günstige U-Bahn System
- Die entspannte Stimmung in der Stadt
Das geht nicht:
- Wegen geplagtem Darm auf die ganzen Leckereien verzichten müssen - und das obwohl Ursel doch so gerne schlemmt
- Teils nicht immer ganz fußgängerfreundlich (wenn man da irgendwo um etwas herum laufen muss dauert das immer eine Weile wegen der großen abgesperrten Areale)
- Erst kurz vor knapp merken dass fast alle Züge nach Ipoh ausgebucht sind und dann den um 7:20 morgens nehmen müssen - schon wieder so früh aufstehen…


















