El Nido

von Achim

Wir sind schon vier Tage in El Nido, im Norden von Palawan. Hier ist es sehr schön, die Strände sind der Hammer:

Man kann beim Abendessen sitzen und die tollen Sonnenuntergänge genießen:

Unsere Unterkunft hier ist direkt auf dem Strand und wenn wir morgens den Vorhang aufziehen sehen wir das Meer und die Berge.

Leider bin ich immer noch nicht ganz fit. Ich habe fast die ganze Zeit damit verbracht mich auszuruhen. Ursel ist meist ohne mich losgezogen und hat einiges erlebt. Zuerst hat sie sich ein Kanu gemietet und hat die Buchten erkundet. Der Lapus Lapus Beach ist gleich um die Ecke:

Gestern sind wir zu zweit dorthin gepaddelt und ich habe ausprobiert ob das mit dem schnorcheln schon Sinn macht. Leider noch nicht ganz, aber schön war es trotzdem:

Ursel hat hier tolle Muscheln im Wasser gesehen:

Und an Schwämmen ist sie auch vorbeigeschnorchelt:

Für Ursel stand an unserem zweiten Tag die “Tour C” auf dem Programm. Organisatorisch war es wohl ein ziemliches Chaos. Landschaftlich aber trotzdem wirklich toll:

Es ging durch enge Spalten zu versteckten Lagunen:

Und zu schönen Stränden zum schwimmen und schnorcheln:

Heute hat sie dann “Tour A” gemacht. Geplant war eigentlich dass wir die zusammen machen, aber leider hält sich meine Erkältung erstaunlich hartnäckig. Also musste sie ohne mich losziehen. Wieder gab es super schöne Felsen in türkisem Wasser:

Wie schon bei Tour C, konnte man auch bei Tour A mit dem Kanu losziehen:

Es gab wohl öfter Stellen bei denen man durch irgendwelchen kleinen Öffnungen im Felsen zu versteckten Lagunen gelangen konnte. Einmal mussten sie sogar durch eine Öffnung unter Wasser tauchen. Schade dass ich diesen schönen Nervenkitzel verpasst habe.

Die Strände auch dieser Tour waren auch wieder wie im Katalog:

Und sie hat mir begeistert von diesen “Tannenbäumen” an Korallen erzählt:

Witzigerweise heissen die tatsächlich Weihnachtsbaumwürmer. An ihr ist wohl eine Biologin verloren gegangen.

Das geht:

  • Unser Nachbarrestaurant hat ein leckeres Müsli zum Frühstück - eine richtige Wohltat
  • Die Sonnenuntergänge
  • Der klare Sternenhimmel

Das geht nicht:

  • Nur eine Speisekarte zu zweit bekommen - kommt hier erstaunlich oft vor und zwar obwohl es noch mehr gäbe
  • Wenn einem ein Baby-Gecko fast in den Suppenteller reinspringt - ich habe ihn gerade noch davon abhalten können
  • Beim Handeln mit dem angepeilten Endpreis anfangen - Anfängerfehler
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Underground River

von Achim

Eines der absoluten Highlights in Puerto Princesa ist die Underground-River Tour. Die haben wir auch noch mitgenommen. Leider war ich seit gestern Abend erkältet und daher ziemlich unfit. Aber unsere Leistung bestand eigentlich nur darin uns in Autos und Booten herumfahren zu lassen.

Nach ca. 1,5h Anfahrt von Puerto Princesa waren wir am Sabang Beach:

Wow, echt schön hier! Der Berg im Hintergrund erinnert an einen schlafenden Riesen mit Bierbauch (ungefähr ab dem linken Drittel, Kopf links, Bauch rechts). Durch diesen Berg fließt auch der Fluss, der dann letztlich im Meer endet. Wir wurden mit einem Boot zu einer schönen Bucht nahe der Flussmündung gebracht:

Von dort aus ging’s ein kurzes Stück zu Fuss zur Austrittsstelle des Flusses:

Unglaublich wie das da aussieht!

Wir sind dann in ein anderes Boot gestiegen und wurden in und durch die Höhle gepaddelt. In der Höhle gab es sehr viele Fledermäuse:

Daneben gab es noch Felsformationen und erstaunlich große Kammern zu sehen. Der Fluss fließt wohl ganze 8km unter der Erde bevor er aus dem Felsen austritt:

Ein beeindruckendes Naturwunder.

Danach hatten wir noch Zeit für andere Aktivitäten. Wir haben uns für eine Mangroventour entschieden, die von der ansässigen Bevölkerung durchgeführt wurde. Auf dem Weg dorthin haben wir Affen gesehen:

Schönerweise waren diese hier nicht ganz so diebisch und verzogen wie die direkt beim Underground-River.

Bei unserer Mangroven-Tour mit “Lady-Mangrove” wurden wir durch den Mangroven Wald gepaddelt während sie uns allerhand über die Mangroven und das damit verbundene Ökosystem erzählt hat. Unter anderem haben wir dabei diese Schlange gesehen (giftig):

Das andere Highlight war ein Nest Killer Bienen. Die sollte man nicht stören sonst geben sie keine Ruhe bis sie einen umgebracht haben, hat uns Lady Mangrove versichert. Ok, also lieber ruhig verhalten.

Das geht:

  • Der gut gemachte Audio-Guide im Unterground-Fluss
  • Das selbstgemachte Mangroven-Lied, das Lady-Mangrove für uns gesungen hat
  • Dass hier auf Konservierung und Naturschutz Wert gelegt wird (das haben wir in manchen der anderen Länder teilweise vermisst)

Das geht nicht:

  • Wenn die Tour eine halbe Stunde später losgeht und die Tourguides meinen “Ach ja, wir haben noch kurz Frühstück geholt” - auf den Philippinen hat man es wohl nicht eilig (ausser wenn man Auto fährt, dann wird plötzlich jeder zum Rennfahrer)
  • Affen füttern - dann werden sie nämlich zu einer aggressiven Plage (hat eigentlich jemand mitgezählt wie oft ich das hier schon geschrieben habe? Deprimierend…)
  • Krank sein - was ist denn da schon wieder los?
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Honda Bay

von Achim

Die Honda Bay Insel-Hopping Tour ist eine beliebte Aktivität in Puerto Princesa, auf der Insel Palawan. Und sie stand heute bei uns auf dem Programm. Der Tourenführer hat uns dabei versichert dass der Name nichts mit dem extrem populären Zweirad-Hersteller zu tun hat, sondern hier “Tiefes Wasser” heisst. Wir glauben dem einfach mal.

Bevor es auf’s Boot ging haben wir beim Schnorchelverleih gehalten. Das Waschbecken in der Toilette dort hat uns zum lachen gebracht:

Finde den Fehler…

Erster Stopp war eine schwimmende Platform im Meer. Die Platform wird wohl alle paar Monate verschoben um die darunterliegenden Korallen zu schonen. Von der Plattform kann man dann einfach losschnorcheln:

Diese Gold-Seescheide haben wir hier zum ersten Mal gesehen:

Nächster Halt war Luli-Island, eine Insel die bei Flut vollständig verschwindet. Dort gab’s schöne Strände:

Man konnte schnorcheln, entspannen oder Backflippen:

Letzter Station war schließlich Cowrie-Island:

Hier gab’s auch wieder wunderschöne Sandstrände. Und ein sehr leckeres Mittagessen:

Und das beste war: es gab sogar mehrere Bäume und somit ordentlich Schattenplätze. Den Inselbesuch haben wir mit einer Massage ausklingen lassen.

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Nach Palawan

von Achim

Vorgestern sind wir von Bohol mit der Fähre nach Cebu gefahren. Vor der Abfahrt konnte Ursel noch eine schöne Straßenszene einfangen. Die Leute schlafen hier, wie in den anderen Ländern die wir bisher besucht hatten, an allen möglichen Orten - auch auf ihren Mopeds:

Auf der Fähre von Bohol nach Cebu wurde vor der Fahrt ein Reisegebets-Video (“Prayer for Safe Travels”) abgespielt:

Die Sicherheitsanweisung aus dem Ordner “Prayer & Safety Videos” wurde hingegen übersprungen. Man muss halt Prioritäten setzen. :)

Generell stellt man hier gerne seine Frömmigkeit zur Schau. Auf Fahrzeugen prangt häufig ein Bibelspruch. An einer Tankstelle haben wir dieses Schmuckstück gesehen:

Das Geschäft ist von ganz oben abgedeckt. Für alle Fälle gibt’s aber noch einen Alarm-Knopf.

Auf Cebu waren wir dann nur eine Nacht. Am nächsten Tag ging schon unser Flug nach Puerto Princesa auf Palawan. Da es dort wohl noch kein Grab (das asiatische Uber) gibt, mussten wir auf ein Tuktuk zurückgreifen. Das Gefährt war mit sehr liebevollen Details gestaltet:

Am besten gefallen hat mir das Karaoke-Mikrofon (orange, in der Bildmitte). Leider mussten wir auch die ganze Fahrt über ein Verkaufsgespräch über uns ergehen lassen. Nur mit Mühe konnten wir den Fahrer davon abhalten noch bei einer Reiseagentur zu halten um gleich eine Tour zu buchen. Wir wissen schon warum wir lieber mit Grab unterwegs sind, da bleibt einem sowas glücklicherweise erspart.

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