Heute stand ein richtiger Klassiker im Elbsandsteingebirge auf dem Programm: die Schrammsteine und der Carolafelsen. Der Weg beginnt bei der Schrammsteinbaude und führt durch die Schrammsteine hindurch zur grandiosen Schrammsteinaussicht:

Richtig toll ist dann auch die kleine Kletterei auf dem Gratweg:

Auch hier gibt es wieder spektakuläre Aussichten:

Weiter auf dem Gratweg kommt man dann irgendwann zur breiten Kluft, die Blicke auf tolle Felsen freigibt (hatte leider Gegenlicht).
Über den Zurücksteig bin ich dann irgendwann beim Carolafelsen angekommen:

Wie schon gestern war auch heute jede Menge los. Ich wollte heute, statt der wilden Hölle, mal einen anderen Rückweg ausprobieren. Also bin ich Richtung zahme Hölle marschiert. Unterwegs bin ich an der Höllenwand vorbeigekommen:

Statt Feuer und Schwefel gab es am Grund der steilen Wände aber nur Bäume. Und der Teufel ist hier vermutlich ein Eichhörnchen.
Ich bin also durch die zahme Hölle hinabgestiegen:

Über den sonnigen Zeughausweg ging’s dann zurück zur Schrammsteinbaude, wo ich mir ein leckeres Gulasch mit Knödeln genehmigt habe:

Was für ein Wochenende! Es war nicht nur ein landschaftliches, körperliches und kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein geistliches. Ich war am Satanskopf, bin die Himmelsleiter emporgestiegen, habe mich der Höllenwand gestellt und bin schließlich durch die zahme Hölle abgestiegen - und das alles ohne vom Blitz getroffen zu werden! Ideal also um mein religiöses Trauma zu verarbeiten (und dazu noch gute Podcasts wie Seelenfänger oder Fck Purity).
Das war ein ganz schön volles Wochenende und jetzt bin ich grenzwertig knülle. Aber der Ausflug nach Bad Schandau hat sich, wie immer, gelohnt.

















