Säxy Schweiz: Klassiker

von Achim

Heute stand ein richtiger Klassiker im Elbsandsteingebirge auf dem Programm: die Schrammsteine und der Carolafelsen. Der Weg beginnt bei der Schrammsteinbaude und führt durch die Schrammsteine hindurch zur grandiosen Schrammsteinaussicht:

Richtig toll ist dann auch die kleine Kletterei auf dem Gratweg:

Auch hier gibt es wieder spektakuläre Aussichten:

Weiter auf dem Gratweg kommt man dann irgendwann zur breiten Kluft, die Blicke auf tolle Felsen freigibt (hatte leider Gegenlicht).

Über den Zurücksteig bin ich dann irgendwann beim Carolafelsen angekommen:

Wie schon gestern war auch heute jede Menge los. Ich wollte heute, statt der wilden Hölle, mal einen anderen Rückweg ausprobieren. Also bin ich Richtung zahme Hölle marschiert. Unterwegs bin ich an der Höllenwand vorbeigekommen:

Statt Feuer und Schwefel gab es am Grund der steilen Wände aber nur Bäume. Und der Teufel ist hier vermutlich ein Eichhörnchen.

Ich bin also durch die zahme Hölle hinabgestiegen:

Über den sonnigen Zeughausweg ging’s dann zurück zur Schrammsteinbaude, wo ich mir ein leckeres Gulasch mit Knödeln genehmigt habe:

Was für ein Wochenende! Es war nicht nur ein landschaftliches, körperliches und kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein geistliches. Ich war am Satanskopf, bin die Himmelsleiter emporgestiegen, habe mich der Höllenwand gestellt und bin schließlich durch die zahme Hölle abgestiegen - und das alles ohne vom Blitz getroffen zu werden! Ideal also um mein religiöses Trauma zu verarbeiten (und dazu noch gute Podcasts wie Seelenfänger oder Fck Purity).

Das war ein ganz schön volles Wochenende und jetzt bin ich grenzwertig knülle. Aber der Ausflug nach Bad Schandau hat sich, wie immer, gelohnt.

Schlagworte: ,

Säxy Schweiz: Klettersteig

von Achim

Vor ein paar Wochen hatte ich einen Wochenend-Ausflug in die Sächsische Schweiz gebucht. Eigentlich wollte ich ein paar neue Wege ausprobieren, aber da ich nicht so gut vorbereitet war, habe ich auf zwei Touren zurückgegriffen die ich schonmal gemacht hatte.

Am ersten Tag war die Häntzschelstiege dran. Vielleicht nicht die beste Route zum Einstieg, aber ich wollte vermeiden sie mit müden Beinen zu machen da ein Fehler hier ziemlich böse ausgehen kann.

Da ich erstmal 12km mit dem Fahrrad fahren musste, kam ich schon gut aufgewärmt am Einstieg an. Das Wetter war ideal und die Landschaft ein Traum:

Die Strecke geht beim Beuthenfall los und nach relativ kurzer Zeit kam ich schon an der Häntzschelstiege an. Es ist empfohlen hier ein Klettersteigset zur Sicherung zu verwenden und viele Leute hatten auch eins dabei. Ich muss auch sagen dass es an den Wänden ziemlich steil bergab geht:

Auf der Zwischenplattform angekommen hatte ich einen richtig schönen Ausblick:

Nach einer kleinen Kletterei geht der Weg dann durch eine enge Felsspalte weiter nach oben:

In der Felsspalte geht man dann auch wieder auf Eisenstufen zuerst nach oben und dann am Fels entlang:

Die Kletterei treibt den Adrenalinpegel schön in die Höhe. Oben angekommen wurde ich dann nochmal mit einer schönen Aussicht auf den Freistaat Sachsen belohnt:

Nachdem ich mich bei einem kurzen Abstecher zum Satanskopf durch die Heidelbeeren geschlagen habe, ging mein Weg zum Frienstein und der Idagrotte. Der Weg zur Idagrotte ist richtig schön ausgesetzt und sorgte für Nervenkitzel:

Über die obere Affensteinpromenade ging’s dann, begleitet von tollen Panoramablicken, zum Kuhstall. Nach dem Abstieg führte der Weg durch’s Tal, vorbei an herbstlichen Bäumen:

Beim Kuhstall gibt es eine Wirtschaft und die Himmelsleiter, die durch eine enge Spalte auf einen großen Felsen führt.

Ein entspannter Abschluss für eine richtig tolle Tour!

Schlagworte:

Landflucht in Berlin

von Achim

Auch wenn Berlin eine sehr große Stadt ist: auch hier gibt es immer wieder Ecken an denen man sich gut erholen und durchatmen kann. In Neukölln bietet sich z.B. das Schloss Britz an:

In unmittelbarer Nähe des Schlosses befindet sich die schöne Dorfkirche Britz:

Direkt neben dem Schloss liegt der Gutshof Britz:

Dort finden immer wieder Veranstaltungen, wie z.B. das historische Apfelfest oder der historische Weihnachtsmarkt, statt. Wie die Veranstaltungsnamen erahnen lassen ist da meist auch ein bisschen Mittelaltermucke am Start. Läuft.

Auf dem Gutshofgelände befinden sich auch ein paar Tiergehege:

Neben den Ausbruchskünstlern gibt es auch Gänse:

Des weiteren gibt es Schafe, Kühe und Pferde:

Also ein guter Ort um mal die Seele baumeln zu lassen und aus dem Berliner Trubel rauszukommen. Die Gegend um das Britzer Schloss wirkt fast schon dörflich. Eine schöne Möglichkeit für Berliner die kurz mal auf’s Land flüchten wollen.

Schlagworte: ,

Ausklang und Hannes Kretzer in der Zionskirche

von Achim

Die Ambient-Post-Rocker Ausklang haben gestern Abend in der Zionskirche in Berlin Mitte gespielt. Auf dieses Konzert hatte ich mich schon gefreut, da das genau die Mucke ist, die ich gerade gebrauchen kann.

Als Opener stand Hannes Kretzer auf dem Programm. Da die Zionskirche von Neukölln nicht gerade um die Ecke ist, bin ich leider etwas zu spät gekommen und die Show war schon in vollem Gange. Oberflächlich könnte man sagen es war “Elektro”. Das besondere war aber sein Cristal Baschet, ein abgefahrenes Musikinstrument bei dem man zur Klangerzeugung Glasstäbe mit nassen Fingern in Schwingung versetzt:

Das Instrument klingt wie ein Synthie. Es ist wohl auch recht schwer eins zu bekommen. Mit 12.000 EUR (z.B. bei Nebula Instruments) scheint es mir auf jeden Fall nicht so wirklich einsteigerfreundlich zu sein. Aber es ist ein echter Hingucker und hört sich wirklich cool an.

Als nächstes war dann Ausklang an der Reihe. Sie spielen die Sachen live ja immer ein bisschen unterschiedlich und so hieß es einfach runterkommen, Augen schließen und in die Musik eintauchen. Beim letzten Lied war Hannes Kretzer mit seinem Cristal Baschet mit am Start:

Eine ganz klare Gewinner-Kombi! Schön war’s und ich freue mich schon auf’s nächste Mal. Vielleicht sogar in Neukölln?

Schlagworte: ,