Phong Nha

von Achim

Gestern sind wir nach einer sieben-stündigen Busfahrt im Liegeabteil in Phong Nha angekommen. Das kleine Dorf ist Sprungbrett für Aktivitäten im Phong Nha-Ke Bang Nationalpark. Dazu gehören, neben einer tollen Berglandschaft, auch eine ganze Menge Höhlen - teilweise mit Superlativcharakter (die Son Doong Höhle ist die größte der Welt).

Einfach zugänglich für Touristen ist die Phong Nha Höhle und so haben wir mit der auch angefangen. Am Bootsanleger gibt’s Eintrittskarten für die Höhle sowie den Bootsfahrschein. Die Bootsfahrt zur Höhle bot immer wieder schöne Blicke auf die Landschaft:

Nach nicht allzu langer Zeit sind wir am Höhleneingang angekommen:

In der Höhle wurde der Bootsmotor abgestellt und es ging von Hand mit Rudern weiter. Die Höhle ist ziemlich groß und der Fluss anscheinend fast 14km lang:

Zugänglich für Touris sind aber nur die ersten 1,5km.

Während man mit einer Kayak-Tour noch ein Stück weiter rein kommt, sind wir nach ca. 700m schon wieder umgekehrt und wurden dann in der Höhle rausgelassen. Dort konnten wird dann zu Fuß wieder zum Ausgang:

Die Größe der Höhle ist wirklich beeindruckend und man fühlt sich darin ein bisschen wie ein Zwerg.

Über der Phong Nha Höhle befindet sich die Tien Son Höhle. Über ca. 300 Stufen geht es den Berg hoch zu deren Eingang. Zwischendurch gibt es immer wieder schöne Aussichtspunkte:

Die Tien Son Höhle ist zwar nicht so groß wie die Phong Nha, weisst aber filigranere Strukturen auf. Durch die helle Beleuchtung waren diese auch richtig gut zu sehen:

Als Bonus war es in der Höhle auch angenehm kühl, was nach dem Aufstieg bei schwülen 34°C echt gut getan hat.

Die Hitze hat nicht wirklich zu Aktivitäten im Freien eingeladen, aber wir wollten noch ein bisschen mit unseren Leihfahrrädern rumfahren um die schönen Berge zu bewundern. In den Reisfeldern waren die Bauern unterwegs. Die hatten aber, im Gegensatz zu uns, schlauerweise die typischen “Vietnamhüte” auf. Da ist man schön vor der Sonne geschützt:

Die Berge hier sehen einfach unglaublich schön aus.

Nach einem schweren Start wird das so langsam doch noch was mit uns und Vietnam.

Das geht:

  • Wenn einem beim Aufstieg in der Hitze kühle Höhlenluft entgegenkommt
  • Die Frauen die uns gerudert haben - die haben ganz schön Kraft, mit denen legt man sich besser nicht an!
  • Banh Mi - die beliebte vietnamesische Baguettestulle ist erfreulich Touri-kompatibel

Das geht nicht:

  • Die Liegebusse sind ja ganz cool, aber wenn’s tagsüber auch nur die gibt ist irgendwie schräg
  • Fahrräder in passender Größe zu finden wenn man über 1,60m groß ist
  • Unvorbereitet von einem Platzregen überrascht werden - die Einheimischen haben sich einfach ihre Plastikregenponchos übergeworfen während alle Touris klatschnass geworden sind
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Insel mit Charme

von Achim

Wir sind seit drei Tagen auf der Insel Cham. Hier ist es sehr entspannt und es gibt tolle Strände:

Man braucht hier gar keine Tour zu buchen um tolle Korallengärten zu sehen. Man kann einfach vom Strand aus los:

Das Wasser war klar und der Strand erfreulich sauber. Die Korallen erstahlten in allen möglichen Farben. Einfach grandios!

Aber auch an Land gab es was zu sehen. Immer wieder haben wir Affen gesehen:

Im Gegensatz zu denen in Thailand waren diese hier deutlich angenehmer und nicht aggressiv. Hoffentlich bleibt das so (und niemand fängt an die Tiere zu füttern!).

Ursel hat noch diesen schönen Schmetterling vor die Linse bekommen:

Heute haben wir zum Abschluss noch eine kleine Inselwanderung gemacht. Es gibt eine Straße die einmal um den Nordzipfel der Insel führt. Dabei hatten wir immer wieder tolle Ausblicke:

An einer Stelle lag dieses Skelett neben der Straße:

Gepaart mit dem undefinierbaren rascheln im Busch schon ein bisschen gruselig.

Wieder zurück im Dorf war die Sonne schon fast untergegangen. Der Hafen bot einen schönen Anblick:

Und alle Kapitäne stellen sicher dass bei ihrem Boot das wichtigste nicht fehlt: die Vietnam-Fahne!

Das geht:

  • Die bunten Korallen
  • Weitgehend saubere Strände
  • Ein mobiles Moskitonetz dabei haben

Das geht nicht:

  • Beim Essen die Musik von drei Restaurants gleichzeitig hören und dazu gesellt sich noch die überlaute Karaoke-Bar mit einem, mehr motiviert als begabten, Sänger
  • Leute die einem am Strand was andrehen wollen
  • Die Schnakenarmada im Zimmer
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Reisfelder

von Achim

Auf dem Weg nach Hoi An fährt man durch die Reisfelder. Da sind wir doch heute mal links abgebogen, als wir die Arbeiter in den Feldern gesehen haben:

Die Bauern stehen im Wasser und helfen dem Reis zu gedeihen. Hier hat einer z.B. Düngung ausgebracht und eine andere hat die Wassergräben von Überwucherung gesäubert:

Beim Grab des japanischen Handelsreisenden Tani Yajirobei sind wir mal abgestiegen und in die Reisfelder reingelaufen (natürlich auf den Wegen - wir wollen ja nicht die Landwirte schädigen). Dort haben wir diese seltsamen Gebilde an Steinen und Halmen gesehen:

Wir haben und gefragt ob das ein Pilz ist. Anscheinend handelt es sich dabei jedoch um die Eiablage einer invasiven Schneckenart - einer der übelsten invasiven Arten überhaupt. Irgendein Genie hatte wohl die Idee die Schnecke von Südamerika nach Asien zum Essen einzuführen (man kann hier immer wieder Schnecken zum Essen auf Märkten kaufen) und jetzt haben wir den Salat.

Neben dem ganzen Reis werden hier auch andere Pflanzen angebaut. Hier hat jemand wohl Zucchinis am wachsen die prächtig gedeihen:

Das ganze Wasser rund um die Reisfelder zieht Wassertiere - und deren Fressfeinde - an. Wir haben viele Reiher gesehen, manchmal auch auf dem Rücken von Rindern:

Von da oben hat man sicher einen guten Überblick.

Eine ideale Umgebung für Reis-Fans!

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Marble Mountains

von Achim

Die Marble Mountains in Da Nang sind ca. 15km von unserer Unterkunft entfernt. Eine gute Strecke für eine kleine Radtour.

Es gibt vier Marmorberge. Auf einem davon (“Mountain of Water”) sind viele Tempelanlagen errichtet worden und man kann ihn besteigen. Nachdem wir die ca. 1,30 EUR Eintritt entrichtet hatten konnten wir über unregelmäßige Treppenstufen den (relativ kleinen) Tempelberg hochsteigen.

Immer wieder gibt es schöne Statuen oder Bildhauereien zu bewundern:

Im Berg sind relativ viele Höhlen. In einigen von ihnen wurden Tempel errichtet, andere dienten als Lazarett während des Vietnamkriegs. Wir haben die Höhlen erkundet, was teilweise recht eng und abenteuerlich war:

Der extrem rutschige Marmorstein hat es nicht einfacher gemacht.

Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die anderen Marmorberge:

An einem Schild haben wir diese leuchtend gelbe Raupe entdeckt:

Ob die wohl giftig ist?

Die Huyen Khong Höhle war besonders beeindruckend. In einem großen Raum sitzt eine Buddha-Statue und von oben fällt Licht durch eine Öffnung:

Man kann schon verstehen warum die hier einen Tempel reingebaut haben.

Mit ein bisschen Glück und Aufmerksamkeit konnte man aber auch ein paar Tiere entdecken. Wie diese rote Eidechse, die sich auf dem Gipfel gesonnt hat:

Fast übersehen hätten wir die Tu Tam Pagode. Sie liegt ein wenig abseits und man muss schon wieder ein paar Stufen den Berg heruntersteigen um sie richtig zu sehen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall:

Sie ist richtig schön hergerichtet und bietet die perfekte Kulisse für die Lieblingsbeschäftigung der Vietnamesen: Fotoshootings.

Die Marble Mountains - klein aber oho, würde ich sagen.

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