Eines der absoluten Highlights in Puerto Princesa ist die Underground-River Tour. Die haben wir auch noch mitgenommen. Leider war ich seit gestern Abend erkältet und daher ziemlich unfit. Aber unsere Leistung bestand eigentlich nur darin uns in Autos und Booten herumfahren zu lassen.
Nach ca. 1,5h Anfahrt von Puerto Princesa waren wir am Sabang Beach:

Wow, echt schön hier! Der Berg im Hintergrund erinnert an einen schlafenden Riesen mit Bierbauch (ungefähr ab dem linken Drittel, Kopf links, Bauch rechts). Durch diesen Berg fließt auch der Fluss, der dann letztlich im Meer endet. Wir wurden mit einem Boot zu einer schönen Bucht nahe der Flussmündung gebracht:

Von dort aus ging’s ein kurzes Stück zu Fuss zur Austrittsstelle des Flusses:

Unglaublich wie das da aussieht!
Wir sind dann in ein anderes Boot gestiegen und wurden in und durch die Höhle gepaddelt. In der Höhle gab es sehr viele Fledermäuse:

Daneben gab es noch Felsformationen und erstaunlich große Kammern zu sehen. Der Fluss fließt wohl ganze 8km unter der Erde bevor er aus dem Felsen austritt:

Ein beeindruckendes Naturwunder.
Danach hatten wir noch Zeit für andere Aktivitäten. Wir haben uns für eine Mangroventour entschieden, die von der ansässigen Bevölkerung durchgeführt wurde. Auf dem Weg dorthin haben wir Affen gesehen:

Schönerweise waren diese hier nicht ganz so diebisch und verzogen wie die direkt beim Underground-River.
Bei unserer Mangroven-Tour mit “Lady-Mangrove” wurden wir durch den Mangroven Wald gepaddelt während sie uns allerhand über die Mangroven und das damit verbundene Ökosystem erzählt hat. Unter anderem haben wir dabei diese Schlange gesehen (giftig):

Das andere Highlight war ein Nest Killer Bienen. Die sollte man nicht stören sonst geben sie keine Ruhe bis sie einen umgebracht haben, hat uns Lady Mangrove versichert. Ok, also lieber ruhig verhalten.
Das geht:
- Der gut gemachte Audio-Guide im Unterground-Fluss
- Das selbstgemachte Mangroven-Lied, das Lady-Mangrove für uns gesungen hat
- Dass hier auf Konservierung und Naturschutz Wert gelegt wird (das haben wir in manchen der anderen Länder teilweise vermisst)
Das geht nicht:
- Wenn die Tour eine halbe Stunde später losgeht und die Tourguides meinen “Ach ja, wir haben noch kurz Frühstück geholt” - auf den Philippinen hat man es wohl nicht eilig (ausser wenn man Auto fährt, dann wird plötzlich jeder zum Rennfahrer)
- Affen füttern - dann werden sie nämlich zu einer aggressiven Plage (hat eigentlich jemand mitgezählt wie oft ich das hier schon geschrieben habe? Deprimierend…)
- Krank sein - was ist denn da schon wieder los?




















