Wisente auf der Seenplatte

von Achim

Da die letzten Monate etwas turbulent waren, reiche ich nun einfach noch eine Geschichte aus dem Sommer nach.

Im August haben wir einen Wochenend-Ausflug auf die Mecklenburgische Seenplatte unternommen. Von Berlin kommt man prima mit dem Zug nach Waren (Müritz). Dort konnten wir uns erstmal stärken - natürlich mit Fisch:

Der nordische Humor war hier schon deutlich zu spüren:

Mit dem Fahrrad ging’s dann noch so ca. 15km zum Zeltplatz, direkt am See. Ganz in der Nähe, auf dem Damerower Werder, befindet sich ein Wisentgehege. Die Tiere haben dort eine kleine Halbinsel fast für sich und somit sehr viel Auslauf. Auf dem Weg zum Gehege gab es immer wieder Informationstafeln über dieses und jenes. Zum Beispiel auch über das Harzen:

Das war früher eine große Sache, ist aber mittlerweile so gut wie ausgestorben.

Womit wir bei den Wisenten wären: diesen geht es ähnlich. Die europäische Variante der Bisons wurde stark dezimiert und überlebt heute eigentlich nur noch dank Zuchtprogrammen. Das Gehege auf dem Damerower Werder ist genau ein solches. Da das Gehege sehr groß ist, macht es Sinn zur Fütterungszeit zu kommen. Denn dann kommen die Paarhufer zu den Fressnäpfen und man kann sie gut sehen:

Der Tierpfleger hatte jede Menge interessanter Informationen und Geschichten auf Lager und wir hätten noch lange mit ihm plaudern können.

Ein Seeufer war auch hier nicht weit und bot schöne Ausblicke auf die wilde Landschaft:

Insgesamt war es ein schöner Ausflug und die Wisente waren definitiv der Höhepunkt. Trotzdem ist es einfach traurig wieder daran erinnert zu werden dass immer mehr Tierarten verschwinden und man viele mittlerweile nur noch in Zoos oder Wildparks sehen kann. Wir Menschen machen uns die Erde mit unserem heutigen Lebensstil wirklich ganz schön kaputt.

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Hinterburgseeli

von Achim

Letzte Nacht haben wir am Brienzer See auf einem sehr sympathischen Campingplatz gezeltet. Erst konnten wir noch ein bisschen im See schwimmen und Abends dann die Stimmung genießen:

Heute ging’s dann auf die Axalp zum Hinterburgseeli. Wir hatten uns für diesen Tag bewusst eine leichte Wanderung ausgesucht und so waren wir nach 1 12 auf dem Schnitzlerweg, an dessen Rand immer wieder geschnitzte Holzfiguren standen, bereits am Ziel:

Ein sehr schöner See mit so klarem Wasser dass man die Fische auf mehrere Meter Abstand immer noch bestens erkennen konnte. Fast als ob der See aus Glas wäre. Leider war die Lichtsituation jedoch nicht so gut um Fotos zu machen.

Beim Abstieg gab’s dann noch ein richtig schönes Panorama auf den Brienzer See:

Eine nette Wanderung und ein schöner Abschied von den Alpen. Schade dass der Urlaub jetzt schon bald vorbei ist.

Nach einem Zwischenhalt in Freiburg geht’s dann demnächst wieder nach Berlin, wo uns dann der Corona-Wahnsinn wieder empfangen wird. Es war sehr gut, und dringend nötig, mal etwas Abstand davon bekommen zu haben.

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Walopsee

von Achim

Nach einer kleinen Verschnaufpause in Annecy ging es weiter in die Schweiz. Heute stand der Walopsee auf dem Programm. Die Anfahrt zum Parkplatz war schonmal sehr… anspruchsvoll. Eigentlich sollte man hier wohl nur mit einem Geländewagen herfahren, aber gut.

Nachdem wir nach einer etwas holprigen Anfahrt auf einem ziemlich rustikalen Parkplatz vor einer Art Schutzbunker im Berg geparkt hatten ging es erstmal ziemlich steil bergauf. Bei diesem steilen Anstieg liess die erste gute Aussicht natürlich auch nicht lange auf sich warten:

Und etwas weiter kam dann schon der Walopsee ins Blickfeld:

Der Aufstieg war aber noch nicht geschafft und so ging es über Almen immer weiter bergauf. Irgendwann haben wir dann den hinteren Walopsee entdeckt:

Zeit für eine Pause.

Nach ein bisschen umhergeirre haben wir dann, dank freundlicher Hilfe, schließlich den “Garten” gefunden - den Gipfel den wir gesucht hatten. Die Aussicht war super:

Beim Abstieg ging’s dann wieder über viele Almen und man musste sich irgendwie mit den Kühen einig werden:

Und wir haben immer wieder das schöne Bergpanorama genossen:

Am Ende waren wir dann allerdings ziemlich platt. Mit 900 Höhenmetern auf 9km ist nicht zu spaßen - besonders wenn man die letzten 1 12 Jahre, quasi regierungsverordnet, den ganzen Tag nur noch auf dem Hintern gesessen ist.

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Lac du Lauzon

von Achim

Heute stand unsere letzte Alpenwanderung in Frankreich auf dem Programm. Ziel war der Lac du Lauzon. Auf dem Weg dorthin kamen wir zufällig an diesem schönen (Stau-?) See vorbei:

Die letzten paar Kilometer war mal wieder so eine abenteuerliche Alpenstraße bei der man hofft und betet dass einem um die Kurve niemand entgegen kommt. Aber die Aussicht war toll und es gab’ immer wieder was zu sehen:

Der Startpunkt der Wanderung liegt bei einem Berghotel, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch dieser schöne Wasserfall befindet (ein anderer als der oben):

Der Aufstieg war recht steil aber für die Mühen wurde man reichlich belohnt:

Auf dem Plateau angekommen hatten wir die teils noch schneebedeckten Gipfel der umliegenden Berge vor uns:

Und dann ging es auch nicht mehr all zu lange bis wir am Lac du Lauzon angekommen sind:

Die Wanderung könnte man eigentlich “Weg der tausend Wasserfälle” nennen denn überall kam hier das Wasser herunter:

Richtig schön!

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