Für heute war schlechtes Wetter angekündigt, also ideal um nochmal eine Höhle zu besuchen. Die Paradise Cave ist eine der Highlights hier und so haben wir uns zum Fuße ihres Eingangs begeben, wo eine Schnecke mit grünem Haus bereits auf uns wartete:

Erstaunlich!
Um zum Eingang zu gelangen mussten wir jedoch noch ein paar Höhenmeter in schönem Regenwald überwinden:

Endlich oben angekommen gibt sich die Öffnung doch recht bescheiden:

Geht man hinein, steht man jedoch fast augenblicklich in einem riesigen Raum von schätzungsweise 30 bis 50 Metern Höhe. Sollte also auch für Klaustrophobiker gut zu machen sein.
Auf Holzstegen geht’s tiefer in die Höhle. Die Beleuchtung war auch hier hervorragend sodass wir die riesigen Stalagmiten und -titen in ihrer ganzen Pracht bewundern konnten:

Die Figuren waren teils brachial, teils filigran:

Nicht umsonst bekam die Höhle einen Eintrag im “Asia Book of Records”: “It has the most unique and magnificent system of stalactites and stalagmites in Asia, as confirmed on July 20, 2019. “

Ein tolles Erlebnis in der riesigen Höhle herumzuspazieren und die bizarren Gebilde zu bestaunen. Ich glaube ich war noch nie in einer Höhle mit so großen Räumen.
Am Abend gab’s noch ein Erlebnis. Wir haben uns in unserer Unterkunft einen “Chicken Hotpot” gegönnt. Wir hatten keine Ahnung was das ist, haben es aber herausgefunden. Wir haben einen Topf mit Brühe bekommen, zwei Teller mit Zutaten und ein Päckchen Instantnudeln. Die galt es dann in den Topf zu werfen und zu kochen (die Nudeln ganz am Schluss!):

Hat Spass gemacht und war lecker.
Das geht:
- Genug Platz in einer Höhle haben - man hätte hier auch locker ein paar mehrstöckige Häuser reinbauen können
- Die super schönen Dschungel-Berge
- Asia-Suppe mal selbst kochen
Das geht nicht:
- Aus der kühlen Höhle wieder in die schwüle Hitze kommen
- Versuchen was bei der hohen Luftfeutigkeit richtig trocken zu bekommen
- Morgen leider schon wieder weiterreisen




















