Oktoberfest

von Achim

Während des Oktoberfests in München zu sein, und dann nicht hinzugehen, wäre ja fast schon unanständig. Von daher haben auch wir dem weltbekannten Volksfest einen Besuch abgestattet - zum allerersten Mal.

Am Sonntag Mittag, so dachten wir uns, sollte es einigermaßen gemäßigt zugehen. Wir stehen ja beide nicht so auf Besoffene die lauthals rumgrölen und sich ihrer Körperflüssigkeiten in der Öffentlichkeit entledigen.

Auf dem Oktoberfest trägt man in München Tracht, so scheint es mir. Es gibt viele Geschäfte die der Nachfrage nachkommen:

Man sieht schon, Ursel ist begeistert.

Wir haben uns im großen Pulk zum Haupteingang bewegt:

Die “Zelte” auf dem Oktoberfest sind unglaublich riesig:

Und von denen gibt es wirklich viele. Gefühlt jede Münchener Brauerei hat eins:

Was uns nicht so klar war ist, dass es auf dem Oktoberfest auch einen riesigen Rummel mit allerlei Fahrgeschäften gibt. Also ist auch jede Menge für Adrenalinfans geboten.

Da ich Oktoberfest aus irgendwelchen Gründen mit Brathendl verbinde, wollte ich gerne eins essen. Daher haben wir uns für das Festzelt vom “Hendlversteher” Ammer entschieden:

Man sieht das schlecht auf dem Bild, aber am Ende des Zelt gab’s eine erhöhte Bühne, auf der eine Kapelle Volksmusik gespielt hat.

Ich habe mir ein Viertel Brathendl genehmigt:

Ursel hat sich für den “Spießbürger” und eine Maß (ja, es heisst “die Maß”) Radler entschieden:

Ja, sogar alles Bio hier. :) Es war lecker und die Atmosphäre im Festzelt erstaunlich weniger unangenehm wie ich mir das vorgestellt habe. Kann man also machen, ist aber auch nicht ganz billig. Mit Trinkgeld sind’s 70 EUR geworden. Naja, die Wiesn ist sicher nicht der richtige Ort zum rumknausern. Ausserdem muss der Taler ja auch wandern. :)

Also dann: O’zapft is!

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Bahnwärter Thiel

von Achim

Dieses Wochenende hatte ich einen ganz besonderen Besuch: Ursel war auf der Durchreise nach Montenegro und hat noch bei mir in München einen Zwischenhalt eingelegt.

Eine gute Gelegenheit ein paar München-Tipps von meinem geschätzten Arbeitskollegen Lukas abzuarbeiten. :) Als erstes wollten wir zur “Alten Utting”, einem alten Schiff das als Restaurant umfunktioniert wurde:

Leider hatte es geschlossen.

Die nächste Station war der “Bahnwärter Thiel”. Das ist ein ehemaliges Bahngelände das anscheinend von linksautonomen Kräften übernommen wurde. Hier haben sie mit viel Kreativität was aus den alten Bahnwaggons gemacht. So gibt es z.B. ein Restaurant:

Dort gab es sehr leckeres brasilianisches Essen:

Hat augenscheinlich gut geschmeckt:

Danach haben wir uns das Gelände noch ein bisschen eingehender angeschaut. Neben allen möglichen Geschäften gibt es auch eine Bäckerei. Ein paar der Container scheinen auch dauerhaft bewohnt zu sein:

Erinnert teilweise fast ein wenig an Cristiania in Kopenhagen:

Wer auf sowas Bock hat, dem kann ich den Bahnwärter Thiel auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Drachenfest auf dem Tempelhofer Feld

von Achim

Dieses Wochenende war ich mal wieder in Berlin zu Besuch. Auf dem Tempelhofer Feld findet jedes Jahr ein Drachenfest statt. Dort kann man viele Riesendrachen bestaunen.

Wir waren schon ein paar Mal da aber es war immer zu windstill. Diesmal war das Wetter jedoch perfekt:

Die Drachen sind so groß dass man sie mit bundeswehrkompatiblen Erdnägeln im Boden sichern muss, weil sie einen Menschen sonst mit hochziehen könnten - echte Ungeheuer also:

Wenn sie alle fliegen, sieht das bunte Treiben richtig beeindruckend aus. Schön dass es diesmal mit dem Wind geklappt hat.

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Schloss Nymphenburg

von Achim

Heute stand als Wochenendprogramm Schloss Nymphenburg auf dem Programm. Der Hinweg von Schwabing mit dem Fahrrad führt durch den Olympiapark und an einem schönen grünen Bach entlang:

Der Parkplatz war komplett überrannt - schön wenn man mit dem Fahrrad da ist. :)

Vor dem Schloss steht ein großer Fontänenbrunnen:

Dreht man sich einmal um, sieht man das Schloss Nymphenburg:

Der Schlossgarten ist sehr weitläufig:

Und gesäumt mit Salbei und alten Statuen:

Da kann man schon ganz schön schlendern.

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Zwiebelkrise bei Rewe

von Achim

Da wollte ich heute Abend noch schnell nach der Arbeit einkaufen gehen - man muss sich beeilen, weil in München die Läden schon um 20:00 schließen - und dann das:

Zwiebelkrise bei Rewe! Ich glaube der Untergang des gesamten Abendlandes steht quasi kurz bevor.

Grundsätzlich muss man sagen dass München eine sehr moderne Stadt ist. Bei Rewe gab’s zwar keine Zwiebeln, aber diesen kleinen Reinigungsroboter:

Irgendwie putzig. ;)

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