Hierve el Agua

von Achim

Heute stand Hierve el Agua auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine Art versteinerte Wasserfälle. Die Umgebung allein ist bereits sehr schön anzusehen:

Auf dem Gebiet gibt es mehrere mineralhaltige Quellen, die über hunderte von Jahren diese tollen Formationen geschaffen haben:

Es gibt auch ein paar Becken, in denen interessante Muster entstanden sind:

In manchen davon darf man schwimmen. Das Wasser war seht kalt - ideal für eine Abkühlung nach der Rundweg-Wanderung in der brütenden Sonne.

Die Wanderung lohnt sich auf jeden Fall. Man bekommt einen anderen Blickwinkel auf die versteinerten Wasserfälle:

Schon cool wie sie sich in die Felslandschaft einfügen:

Die Zapoteken, ein altes Volk der Gegend, haben die Quellen wohl schon vor über 2000 Jahren zur Bewässerung genutzt. Dazu haben sie ein Kanal-System gebaut um das Wasser über das Gebiet zu verteilen.

Auf dem Rückweg sind uns zwei Hirtenjungs mit einer Herde Ziegen begegnet:

Um noch ein wenig Bargeld abzuheben, haben wir einen Stopp in Tlacolula de Matamoros gemacht. Dort gibt’s eine Citibank und die haben mit Abstand die geringsten Gebühren für’s Geld abheben. Die pittoreske Kirche des Ortes hat unsere Aufmerksamkeit erregt und war auch von innen sehr prächtig:

Da haben wir heute doch wieder ganz schön was gesehen.

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Zu Besuch bei einem Riesen

von Achim

Nach unserem Aufbruch aus Puerto Escondido Richtung Oaxaca ging es erstmal durch die Berge:

Die Straße war sehr neu - die Kassenhäuschen waren noch nicht fertig - und in gutem Zustand. Dennoch gab es hier und da bereits ein paar Erdrutsche.

In Oaxaca selbst war dann wieder das übliche Verkehrschaos angesagt. Wir sind hinter einem großen Maisbüschel hergefahren:

Unser Ziel für heute war “El Tule”, ein riesiger Baum in Santa María del Tule. Ganz in der Nähe gab es diesen Baum mit Wasserfall:

Der Baumriese “El Tule” (rechts im Bild) befindet sich in einem Park:

Daneben steht eine kleine Kirche:

Der Baum selbst, eine Mexikanische Sumpfzypresse, ist ein absoluter Gigant:

Wir waren ja schon sehr beeindruckt von “Te Matua Ngahere”, einem riesigen Kauri-Baum in Neuseeland mit über 16m Umfang. Aber der hier ist, mit einem Umfang von über 36m nochmal ein ganz anderes Kaliber. Es bräuchte wohl über 30 Ökos um den Baum zu umarmen!

Um ein Gefühl für die Größe zu bekommen kann man als Maßstab die Leute am rechten Bildrand nehmen. Da kann man erstmal eine ganze Weile andächtig davor stehen.

Das Alter ist wohl nicht ganz klar, wird aber auf der Infotafel mit 2000 Jahren angegeben:

Was für ein beeindruckendes Lebewesen!

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Schwimmen in den Sternen

von Achim

Heute war unser letzter Meer-Tag und da lag es nahe nochmal ein bisschen die Unterwasserwelt anzuschauen. Wir sind zum Playa Angelito in Puerto Escondido gegangen, da dieser für uns gut zu Fuß erreichbar war und wir gerne das Auto stehen lassen wollten (es ist immer ein riesen Heckmeck mit dem Parken). Der Strand war extrem voll:

Aber wir sind trotzdem mal reingesprungen. Die Fische hat der Trubel am Strand nicht allzu sehr gestört:

Und Schildkröten haben wir auch gesehen:

Das ist doch ein schöner Abschluss!

Am Abend hatten wir dann noch eine Tour gebucht um die Biolumineszenz in der Laguna de Chacahua zu erleben. Dabei handelt es sich um leuchtende Lebewesen (in dem Fall Plankton). Bei einem herrlichen Sonnenuntergang ging’s raus auf’s Wasser mit dem Boot:

Das Meeresleuchten selbst konnten wir leider nicht fotografieren, weil es zu schwach für die Kamera war. Aber wir konnten es sehr gut mit unseren eigenen Augen sehen: man fährt durch’s Wasser und dann leuchten kleine Teilchen auf. Wenn man mit den Beinen Wasser tritt, wird es plötzlich hell unter einem. Ein zusätzlicher Bonus war ein, aufgrund der geringen Lichtverschmutzung, sagenhafter Nachthimmel mit tausenden von Sternen und leicht sichtbarer Milchstraße. Und wenn man das Wasser durch seine Hände gleiten ließ, war es, als würde einem der Sternenhimmel durch die Hände rinnen.

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Bootstour in Puerto Ángel

von Achim

Bei unserer Unterkunft hatten wir für heute eine Bootstour in Puerto Ángel gebucht. Sehr angenehm war, dass wir an der Unterkunft abgeholt wurden, und nicht selbst fahren mussten:

Wir waren gestern schon zum Schnorcheln in Puerto Ángel und auf das Park-Tetris war ich nicht nochmal scharf.

Also ging’s los und schon nach relativ kurzer Zeit haben wir zwei Delfine gesehen. Und nicht lange darauf zwei Wale:

Immer wieder haben wir auch Schildkröten auf dem offenen Meer rumschwimmen sehen:

Und dann haben wir nochmal eine andere Gruppe Delfine gesehen. Diese war deutlich größer, um die zehn bis 20 Tiere:

Teilweise sind sie dem Boot sehr nahe gekommen:

Echt der Hammer!

Wir haben in unterschiedlichen Buchten Halt gemacht, in denen man schwimmen und schnorcheln konnte:

In einer der Buchten gab’s einen schönen Sprungfelsen:

Eine richtig gelungene Bootstour!

Und hier noch ein kleines Bildrätsel von der anschließenden Fahrt nach Puerto Escondido:

Seht ihr die Ampel?

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Von Crucecita nach Zipolite

von Achim

Heute war Abreise aus Crucecita angesagt. Vorher wollten wir aber nochmal zum Playa Entrega, weil’s gestern so schön war. Wir sind wieder früh hin (also so gegen 9:00). Ursel war voll in ihrem Element und hat diesen bunten Fisch hier entdeckt:

Auch dieser hier war ein Erlebnis:

Aber nicht nur die Fische sind toll, auch die Unterwasserlandschaft mit den Korallen ist teilweise richtig schön. Aber natürlich wäre das nur halb so gut ohne die vielen bunten Fische:

Ursel hatte sogar das Glück in einem richtig großen Schwarm mitschwimmen zu können und konnte so ihre Schwarmkollegen aus nächster Nähe fotografieren:

Nach dem Schnorcheln sind wir zum Leuchtturm, auf den Klippen neben dem Strand, gegangen. Von dort hatte man einen schönen Ausblick auf die Küste:

Dort haben wir Paletas (Stileis) probiert. Schmeckt gut. Und dann ging’s auch schon weiter nach Zipolite.

Zipolite ist ein Hippiedorf und unsere Unterkunft ist direkt beim FKK Strand, der auch bei der LGBQTIA+ Community beliebt ist. Der Sonnenuntergang hat die Wolken schön beleuchtet:

Und zur goldenen Stunde war das Licht fantastisch:

Schön war’s. Gute Nacht.

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