Es gibt mehrere Aussichtspunkte auf Koh Phi Phi. Praktischerweise sind sie einfach durchnummeriert (Berlinern wird dieses Namensschema nicht ganz unvertraut sein). Wir wollten zu Aussichtspunkt 2 und 3. Wie sich das für einen guten Aussichtspunkt gehört, geht’s da erstmal steil bergauf. Aber es gab immer wieder schöne Dinge am Wegesrand zu sehen. Wie diesen Schmetterling:

Der Weg war gut ausgebaut, man musste aber auch 50 Baht (etwas mehr als einen Euro) Eintritt zahlen. Die schönen Blumen gab’s gratis:

Die Aussicht an den Punkten 1 und 2 ist schon wirklich toll! Warum aber nicht noch weiter hoch zu Punkt 3 gehen (+30 Baht)?
Wir haben schön ofter Weissbauch-Seeadler hier gesehen. Heute konnten wir auch einen von ihnen fotografieren:

Endlich bei Punkt 3 angekommen, bot sich ein noch besseres Panorama als an den unteren beiden Punkten:

Einfach der Hammer!
Und wir haben endlich den Baum gefunden an dem die Macarons wachsen:

Sollten wir uns unbedingt auch zulegen!
Nach den Wander-Strapazen gab’s erstmal eine Auszeit. Von unserer Unterkunft hatten wir Massage-Gutscheine bekommen. Eine ideale Aktivität um der aggressiven Mittagssonne zu entfliehen.
Es wäre ja aber auch zuviel verlangt sich nach einer Massage einfach ein Ründchen auf’s Ohr zu hauen. Von daher haben wir Kajaks gemietet und sind damit zum Monkey Beach (ein anderer als gestern) gepaddelt. Bei Thailand und Affen klingeln bei mir die Alarmglocken - und so war’s dann auch: Affen, die komplett hohl drehen, weil sie vermutlich von irgendwelchen Leuten gefüttert wurden und ihnen keiner Grenzen aufzeigt. Sie gingen an die Taschen der Leute und haben Sachen geklaut. Auch vor Körperkontakt haben sie nicht zurückgeschreckt. Au weia! Das einzige was den Leuten dazu einfiel war entweder schreiend vor den Affen wegzurennen oder sie zu fotografieren:

Dementsprechend nervtötend war es auch unsere Sachen gegen die Affen zu verteigigen.
Wir sind dann weitergepaddelt und haben die Ruhe auf dem Meer entlang der schönen Steilküste genossen:

So ein eigenes Boot ist schon was feines.
Das geht:
- Früh genug am Aussichtspunkt sein dass man fast alleine oben ist
- Mit einem Boot selbständig auf dem Wasser unterwegs sein können
- Sich selbst mal wie ein Kokos-Roti fühlen können weil man von oben bis unten mit Kokosnussöl eingeschmiert wurde
Das geht nicht:
- Affen, bzw. Wildtiere generell, füttern
- Wenn einem jemand seinen Schuh auf den Flipflop stellt - da flipflop ich aus!
- Hier gibt es leider auch ein Müllproblem - das scheinen insbesondere Inseln wohl so an sich zu haben

