Hoi An

von Achim

Besonders mir ist in den letzten Tagen ein bisschen die Puste vom Reisen ausgegangen und ich war ziemlich fertig. Eigentlich war auch schon früher eine Pause auf einer der Inseln in Kambodscha geplant gewesen, was wir dann aber aufgrund der Logistik gestrichen hatten. Jetzt sind wir hier in Cam An und haben mal fünf Nächte am Stück zum ausspannen gebucht.

Die Unterkunft ist direkt am Strand, oder bessergesagt, das was von ihm übriggeblieben ist:

Im Jahr 2024 hat Supertyphoon Yagi die Gegend getroffen und heftige Verwüstung angerichtet (Satellit). Direkt hier hat er große Teile des Strands mitgenommen, welche man jetzt mit riesigen Sandsäcken aufgefüllt hat.

Wir können jetzt also an der Abbruchkante zum Strand frühstücken. Heute Morgen war eine Surfstunde im Meer. Auffällig war ein kleiner Hund, der immer wieder in’s Meer gesprungen und zum Surflehrer geschwommen ist. Gegen Ende der Surfstunde haben wir dann auch gesehen warum - er wollte unbedingt auch auf’s Brett:

Er hat sich sehr gut auf dem Brett gehalten! Ist wohl nicht die erste Surfstunde die der Hund mit seinem Besitzer macht.

Danach haben wir uns die Fahrräder unserer Unterkunft geschnappt und sind nach Hoi An gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir diesen Mann gesehen, der auf seinem Ochsen entspannt hat:

Wer kann, der kann.

Die Altstadt von Hoi An ist als UNESCO Weltkulturerbe deklariert und wartet mit hübschen Häusern und Tempeln auf:

Man kann schön durch die Straßen schlendern oder sich irgendwo reinsetzen und ein Banh Mi mit Kaltgetränk genießen:

Gestern war der letzte Tag der Neujahrswoche und ganz schön viel los. Ganze Touri-Massen haben sich durch die Altstadt geschoben. Die Stadt ist auch für ihre Laternen bekannt, die Abends für eine schöne Stimmung sorgen:

Aber nicht nur die Boote auf dem Fluss, sondern auch die Gassen, werden in das schöne Licht der Laternen getaucht:

Hübsches Städtchen, aber ganz schön überfüllt. Also ein bisschen wie Freiburg (wenn man sich die ganzen Fahrräder als Roller umdenkt hinkt der Vergleich auch gar nicht mehr so sehr…). :)

Das geht:

  • Reisepause und die Batterien wieder aufladen
  • Thom’s Sourdough Bakery & Coffee (“Together we rise”) - sehr leckeres Brot
  • Nach 15h Fahrt mit dem Nachtzug endlich am Ziel ankommen (man könnte tatsächlich auch in zwei Tagen von Saigon nach Hanoi durchfahren)

Das geht nicht:

  • Fast zwei Monate ohne Pause durchreisen - schön jetzt eine Verschnaufpause zu machen
  • Naturkatastrophen - echt krass wie das hier reingehauen haben muss (und das kriegen die ja, mal mehr mal weniger, Jahr für Jahr ab)
  • Die aufdringlichen Verkäufer in Hoi An - da vergeht uns die Kauflust doch gleich so richtig
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