Panglao

von Achim

Vor drei Tagen ging unser Flug von Hanoi nach Bohol (Philippinen). Untergebracht sind wir auf Panglao, einer per Brücken verbundenen Nachbarinsel von Bohol. Gestern haben wir den Tag genutzt um Panglao zu erkunden. Unsere Gastgeber sind ein Holländer und eine Filipina. Er hat uns tausend tolle Tips gegeben und ein paar davon sind wir heute mit dem Roller abgefahren.

Erste Station war das Napaling Riff, bei dem man wohl oft große Sardinenschwärme beobachen kann. Der Zugang zum Riff erfolgt über ein Resort und kostet Eintritt. Wir hatten zwar keine Sardinen aber eine nahezu perfekte Sicht und viele andere Fische:

Beim Riff hatten sie verschiedene künstliche Strukturen aufgestellt um Korallen daran zu züchten:

Man durfte nur mit Tauchführer in’s Wasser. Vermutlich damit keiner was kaputt macht (und die Leute ein Einkommen haben). Den Tauchführern war teilweise wohl ein bisschen langweilig und sie haben sich die Zeit mit Spass und Kunststücken vertrieben. Ein Trick war sich auf den Rücken zu legen und dann Luftringe in’s Wasser zu blasen (ähnlich den Ringen die manche Raucher in die Luft pusten können):

Das hat schon richtig cool ausgesehen wie die Ringe im Wasser aufgestiegen sind und dabei immer größer wurden.

Toll war auch dieser große Fischschwarm, der sich wie ein langes Band durch’s Wasser gezogen hat:

Laut unserem Tauchführer war das Jack Fish.

Nach ca. 45min mussten wir wieder aus dem Wasser.

Unsere nächste Station war die Hinagdanan Höhle. In dieser kleinen Höhle ist ein Süßwassersee in dem man schwimmen kann:

Schon witzig so im Wasser zu schwimmen und die Fledermäuse über sich zu hören. War vom Erlebnis ein bisschen ähnlich wie die Zenoten in Mexiko.

Weiter ging’s zu Zara’s Cafe. Das Cafe bietet schwedische Kuchen und Torten an. Von der Terasse hatten wir einen herrlichen Ausblick:

Letzte Station war Dumaluan Beach. Die Boote hier unterscheiden sich wieder völlig von denen in Thailand oder gar den runden “Schüsseln” in Vietnam:

Mit ihrem schmalen Rumpf und den Auslegern sehen sie ziemlich sportlich und fast schon futuristisch aus.

Es ist schön jetzt wieder am Meer zu sein:

Wir sind schon gespannt auf den Rest der Philippinen.

Das geht:

  • Hier gibt es tatsächlich ein deutsches Restaurant - wir nutzen die Gelegenheit und waren bisher jeden Abend dort (Elsässer Flammkuchen, Gulasch, Schnitzel, Spätzle, … lecker!)
  • Sechs Nächte am Stück in einer entspannten Unterkunft mit tollen Gastgebern - eine kleine Verschnaufpause können wir gerade gut gebrauchen
  • Den Filipinos fällt Englisch deutlich leichter als den Vietnamesen - schön dass wir uns wieder einfacher mit Leuten veständigen können

Das geht nicht:

  • Hier ist wieder Dauerschwitzen angesagt
  • Die Rückkehr der Sonnencreme - och nöh…
  • Vergessen Sonnencreme vor dem Schnorcheln über die Mittagszeit aufzutragen - zum Glück sind wir schon gut vorgebräunt…
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