Da wollte ich heute Abend noch schnell nach der Arbeit einkaufen gehen - man muss sich beeilen, weil in München die Läden schon um 20:00 schließen - und dann das:
Zwiebelkrise bei Rewe! Ich glaube der Untergang des gesamten Abendlandes steht quasi kurz bevor.
Grundsätzlich muss man sagen dass München eine sehr moderne Stadt ist. Bei Rewe gab’s zwar keine Zwiebeln, aber diesen kleinen Reinigungsroboter:
Witzigerweise habe ich auch in München Kontakte aus Kanada. Eine ehemalige Team-Kollegin aus Layer-7 Zeiten wohnt mittlerweile mit ihrem Freund in München. Wir haben uns am Donnerstag Abend im Ö-Eins getroffen, einem Lokal mit österreichischer Küche. Neben einem freudigen Wiedersehen und netten Gesprächen haben wir natürlich auch das Essen sehr genossen (auf dem Bild: “Damplschwanzel”):
Am Samstag habe ich dann das gute Wetter genutzt und habe bei einer ausgiebigen Radtour den englischen Garten erkundet. Der ist sehr schön und riesig! Während es im Norden fast schon wild und ländlich wird, ist der Süden stadtnah und sehr belebt. Eines der Wahrzeichen ist der Monopteros:
Ein weiteres Highlight ist der chinesische Turm, in dessen Schatten man sich bei einem kühlen Münchener Bier ausruhen kann.
Sehr bekannt ist auch der Eisbach, vor allem wegen seiner stehenden Welle, die zahlreiche Surfer anzieht. Aber er ist auch einfach so schön anzuschauen:
Eine ganze Menge Leute haben sich auch einen Spass daraus gemacht in den Eisbach zu springen und sich von der Strömung treiben zu lassen:
Ein toller Park, der für alle etwas zu bieten hat.
Ich hatte schon seit mehreren Jahren den Floh im Ohr dass ich mal gerne ausprobieren würde wie es wäre, alleine zu wohnen und meinen eigenen Haushalt zu führen. Das hatte ich bisher noch nie und ich fand dass mir da eine grundlegende Erfahrung fehlt. Ich hatte Glück dass ich durch einen ehemaligen Arbeitskollegen Zugang zu einer Wohnung in München hatte und so habe ich nicht lange gefackelt: “Jetzt oder nie!”. Und somit ging’s dann am ersten August nach München.
Die Wohnung ist nur vier U-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt - super Lage in Schwabing. Ich kenne mich in München ja null aus. Schwabing muss wohl sowas wie der Prenzlauer Berg in Berlin sein. Wie auch immer, gegen 21:00 bin ich aus der U-Bahn-Station rausgekommen und zu meiner Überraschung war es 1.) sehr sauber, 2.) menschenleer und 3.) ziemlich dunkel. Anscheinend werden die Bordsteine in München schon etwas früher hochgeklappt als in Berlin, wo sich die Dönerspieße, genau genommen, 24/7 drehen.
Mein ehemaliger Abreitskollege hat mich bei der nächtlichen Wohnungsübergabe sehr nett mit einem Münchner Bier begrüßt und dann konnte das Abenteuer auch schon starten.
Im Vorfeld hatte ich viele Tipps bekommen und wollte am Wochenende gleich mal ein paar Sachen sehen. Also bin ich am Samstag in den Olympiapark gegangen. Zufällig war da gerade ein riesiges Action Sport Festival (Mash) bei dem, zu meiner Entzückung, unter anderem auch Parkour- und Turn-Sportler ihr Können gezeigt haben:
Auf dem Olympiaberg hat man eine tolle Aussicht über die Stadt auf der einen, und das Park-Gelände auf der anderen Seite:
Am Sonntag habe ich mir dann die Innenstadt angeschaut. Aha, ein Fisch der ein Auto verschluckt:
Das Rathaus ist auch sehr beeindruckend:
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zur Stadtentwicklung:
Ich habe auf jeden Fall die Möglichkeit genutzt und mir am Abend erstmal eine schöne Pizza gemacht:
Bisher bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung mich mal für eine Zeit lang alleine durchzuschlagen:
Ich bin gespannt wie die nächsten drei Monate so werden.