Heute haben wir uns einen Roller gemietet um die Gegend um Kuta zu erkunden. Am Ende kam alles ein bisschen anders als geplant.
Erstmal mussten wir aber den Sprit beim Roller auffüllen, da der so gut wie leer war. In eher ländlichen Gegenden sieht man da immer wieder so Stände mit Flaschen in denen eine grüne, blaue oder rote Flüssigkeit drin ist:

Das ist Benzin in verschiedenen Qualitäts- und Subventionsstufen. Man sagt dann einfach wie viele Flaschen man gerne möchte und dann schnappt der Verkäufer sich den Trichter und füllt den Inhalt in den Tank. Ein bisschen anders, und vermutlich umwelttechnisch auch nicht gerade ideal - aber es funktioniert.
Erste Station war Selong Belanak, ein Strand der aufgrund seines Sanduntergrundes für Surfanfänger gut geeignet ist. Leider war das Meer aber an diesem Tag platt wie ein Pfannkuchen und so hat surfen nicht wirklich Sinn gemacht:

Am nächsten Strand, Tampah Beach, wollte Ursel eigentlich schnorcheln gehen, aber auch hier war die Situation nicht wirklich einladend. Auch bei der Fledermaushöhle, die wir ursprünglich besuchen wollten, sind wir dann letztendlich vorbeigefahren.
Zum Glück hatte Ursel die Idee noch den Merese Hill anzusteuern, einen Aussichtspunkt östlich von Kuta. Gesagt, getan. Die Instagram-Gemeinde versammelt sich dort bevorzugt zum Sonnenuntergang, aber auch davor war schon einiges los. Es gab zwei Leute mit Adlern oder sowas:

Ganz schön groß die Vögel - und auch ganz schön laut!
Als wir zur anderen Seite gelaufen sind kam uns eine Herde Kühe entgegen:

Die sind hier wohl ansässig.
Weiter im Osten wurde die Aussicht, mit Blick auf Tanjung Aan, richtig grandios:

Die Küste ist hier einfach unglaublich schön:

Hat uns beide witzigerweise an Schottland denken lassen.
Den Abschluss beim “Zipfel” bildet dieser kleine, bildhübsche, Sandstrand:

Ein richtig schöner Abschluss für einen Tag, der eigentlich ganz anders geplant war.
Das geht:
- Mal wieder ein bisschen durch die Gegend rollern
- Die tollen Aussichten vom Merese Hill
- Die gespannte Vorfreude auf unsere Komodo-Bootstour
Das geht nicht:
- Bei flachem Meer surfen wollen - deshalb haben wir’s einfach gelassen
- Komische Verhandlungstricks der Straßenverkäufer - OK, dann kaufen wir halt gar nichts
- Völlig zugeparkt werden - zum Glück kamen wir noch nach vorne raus

