Vor ein paar Wochen hatte ich einen Wochenend-Ausflug in die Sächsische Schweiz gebucht. Eigentlich wollte ich ein paar neue Wege ausprobieren, aber da ich nicht so gut vorbereitet war, habe ich auf zwei Touren zurückgegriffen die ich schonmal gemacht hatte.
Am ersten Tag war die Häntzschelstiege dran. Vielleicht nicht die beste Route zum Einstieg, aber ich wollte vermeiden sie mit müden Beinen zu machen da ein Fehler hier ziemlich böse ausgehen kann.
Da ich erstmal 12km mit dem Fahrrad fahren musste, kam ich schon gut aufgewärmt am Einstieg an. Das Wetter war ideal und die Landschaft ein Traum:

Die Strecke geht beim Beuthenfall los und nach relativ kurzer Zeit kam ich schon an der Häntzschelstiege an. Es ist empfohlen hier ein Klettersteigset zur Sicherung zu verwenden und viele Leute hatten auch eins dabei. Ich muss auch sagen dass es an den Wänden ziemlich steil bergab geht:

Auf der Zwischenplattform angekommen hatte ich einen richtig schönen Ausblick:

Nach einer kleinen Kletterei geht der Weg dann durch eine enge Felsspalte weiter nach oben:

In der Felsspalte geht man dann auch wieder auf Eisenstufen zuerst nach oben und dann am Fels entlang:

Die Kletterei treibt den Adrenalinpegel schön in die Höhe. Oben angekommen wurde ich dann nochmal mit einer schönen Aussicht auf den Freistaat Sachsen belohnt:

Nachdem ich mich bei einem kurzen Abstecher zum Satanskopf durch die Heidelbeeren geschlagen habe, ging mein Weg zum Frienstein und der Idagrotte. Der Weg zur Idagrotte ist richtig schön ausgesetzt und sorgte für Nervenkitzel:

Über die obere Affensteinpromenade ging’s dann, begleitet von tollen Panoramablicken, zum Kuhstall. Nach dem Abstieg führte der Weg durch’s Tal, vorbei an herbstlichen Bäumen:

Beim Kuhstall gibt es eine Wirtschaft und die Himmelsleiter, die durch eine enge Spalte auf einen großen Felsen führt.
Ein entspannter Abschluss für eine richtig tolle Tour!

