Masurische Seenplatte

von Achim

Nächste Station war die masurische Seenplatte. In diesem wasserreichen Gebiet kann man prima Kanutouren machen. Die schöne Tour fühlt sich ein bisschen an wie eine Mischung aus Spreewald und Taubergießen:

Das Wasser war glasklar und man konnte ohne Probleme viele Fische sehen. Zahlreiche Libellen haben das Boot umschwirrt und sich immer wieder irgendwo niedergelassen um sich auszuruhen:

Die Touren von Krutyń nach Ukta sind sehr beliebt und es war unglaublich viel los auf dem Wasser:

Das hat die Freude etwas gedämpft. Besonders an den ganzen zerfledderten Seerosenpflanzen konnte man an einigen Stellen sehen wie auch die sanfteste Freizeitaktivität ihre Spuren hinterlässt wenn Heerscharen über einen Ort herfallen.

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Danzig

von Achim

Nach Danzig wollte ich schon immer mal gerne. Und wie sich herausstellen sollte nicht ohne Grund. Die Stadt ist wirklich sehr schön und hat viele eindrucksvolle historische Gebäude.

Auch sieht man hier die für die Ostsee typischen hübschen Häuserfassaden:

Wir haben mit eigenen Augen gesehen wie hier Süßwasserpiraten ihr Unwesen treiben:

Kein Wunder, bei den wertvollen Gütern die hier in der Stadt lagern. Wir haben z.B. einen Kontor mit Toruner Lebkuchen entdeckt:

Die Gelegenheit die polnische Interpretation dieses herrlichen Gebäcks ausprobieren zu können, und das auch noch mitten im Sommer, haben wir natürlich nicht ungenutzt gelassen. Nach der Verkostung stand fest: sollen die Süßwasserpiraten die Toruner Lebkuchen doch leerräumen, solange sie mir Nürnberg verschonen!

Die Marienkirche ist einen Besuch wert. Wer etwas mit Kunst oder Religion anfangen kann findet hier allerhand zum anschauen. Wir haben uns für den Aufstieg zum Turm entschieden. Da muss man ganz schön viele Stufen hoch. Beim Aufstieg bekommt man einen interessanten Blick in’s Turminnere, den ich so vorher noch nie hatte:

Da merkt man erstmal wie hoch das ist.

Nach über 400 Stufen ist man dann auf einer abenteuerlichen Aussichtsplattform und kann den herrlichen Rundumblick über die Stadt genießen:

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Wanderdüne

von Achim

Nachdem wir gestern noch hauptsächlich zum runterkommen genutzt haben stand heute schon wieder eine Aktion auf dem Programm. Und zwar eine Wanderung zur großen Wanderdüne im Nationalpark Slowinksi. Die Wanderung ist sehr angenehm da es erstmal 9km durch schattigen Wald geht. Unterwegs kommt man noch an einer ehemaligen Raketenabschussbasis der Nazis vorbei. Wer Interesse hat kann hier Eintritt bezahlen und sich über deren Treiben weiterbilden. Alle anderen fahren sich eine Portion allgegenwärtiges Lody oder Gofry (Eis oder Waffeln) rein und laufen weiter.

Irgendwann steht man dann plötzlich vor der riesigen Düne. Wir wurden erstmal von einem halbzahmen Fuchs begrüßt, der auf Happen von Touristen hoffte:

Danach ging es auf die ca. 50m hohe Wanderdüne. Es ist wohl so dass diese sich vom Meer landeinwärts bewegt und alles unter sich begräbt was sich ihr in den Weg stellt. Wie z.B. diese Bäume:

Die Düne hat wirklich ein gewaltiges Ausmaß:

Auf dem Gipfel der Düne war es sehr windig und man konnte ein wenig erahnen wie sich ein Sandsturm wohl anfühlen muss. Hier sieht man sehr schön die Verwehungen in Bodennähe:

Wenn man sich ein Weilchen nicht bewegt hat wurden die Füße eingegraben.

Den Weg zurück sind wir dann am Meer gegangen:

Eine Strecke von 9km auf Sand hört sich zwar sehr anstrengend an, aber da wir sehr starken Rückenwind hatten war alles nur halb so wild. Ausserdem war der Sand noch recht hart weil es am Tag vorher richtig geschüttet hatte.

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Osturlaub

von Achim

Am Freitag sind wir in den wohlverdienten Sommerurlaub gestartet. In letzter Zeit war viel los bei uns, weshalb wir uns diesmal besonders darauf gefreut haben raus zu kommen - aus Berlin und dem Alltagstrott.

Geplant ist eine Polen-Rundreise mit Abstechern nach Tschechien und die Slowakei. Erste Station war Kolberg, ein Ferienort an der Ostsee. Polen hat anscheinend das Konzept von Ferienorten. Die sind genau so wie sie sich anhören und bestehen hauptsächlich aus touristischer Infrastruktur. Man kann dort also prima einen Platz zum Übernachten finden. Meist auch in Strandnähe. So war es auch bei uns und wir hatten es nicht weit zum Meer:

Neben den Möwen gab es hier vor allem viel Sand und kalten Wind. Und später noch einen richtig schönen Sonnenuntergang:

Ein guter Start, würde ich sagen.

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